Apfelsaft

Apfelsaft gehört zu den zwei beliebtesten Saftsorten in Deutschland. Der Saft wird in zwei Varianten verkauft, naturtrüb und klar. Für einen Liter Apfelsaft benötigt man etwa 1,3 kg Äpfel. Oft wird der Saft mit Mineralwasser verdünnt und ist als Apfelschorle für den Verbraucher bekannt. Auch für Säfte gibt es Vorschriften, welche von der Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung (FrSaftErfrischGetrV) festgelegt sind.

Apfelsaft und frische Äpfel
Apfelsaft in Glasflaschen

Herstellung von Apfelsaft

Frisch gepresster Apfelsaft ist immer naturtrüb, das heißt, dass dort Fruchtfleisch enthalten ist. Der Saft wird auf 78°C  erhitzt, um Mikroorganismen abzutöten und die Gärung zu vermeiden. Der naturtrübe Apfelsaft muss vor dem Verzerr geschüttelt werden, denn die da drin enthaltenen Schwebstoffe setzen sich nach einiger Zeit am Boden ab.
Damit der Saft klar wird, muss er gefiltert und zentrifugiert werden. Lange Zeit wurden die Säfte mit Gelatine geklärt, vor dem Abfüllen entfernte man diese immer vollständig. Ab 2015 wurden von der „FrSaftErfrischGetrV“  pflanzliche Eiweiße als Klärungsmittel zu gelassen. Der Grund dafür ist, dass viele Menschen Gelatine mit tierscher Herkunft ablehnen.

Apfelsaftkonzentrat

Oft wird Saft aus Apfelsaftkonzentrat hergestellt. Durch den Entzug von Wasser und der Abtrennung der Aromen, wird der Transport von Apfelsaftkonzentrat einfacher, man braucht weniger Platz und es ist auch kostengünstiger. Vor dem Verkauf wird es so aufbereitet, dass man es mit dem ursprünglichen Apfelsaft vergleichen kann. Der Geschmack bleibt immer gleich, im Gegensatz zu naturtrüben Saft, wo der Geschmack durch die verschiedenen Apfelsorten variieren kann.
Apfelsaft soll gut für die Gesundheit sein. Er kann das Tumorrisiko bis zu 50% verringern, dies ist besonders bei dem trüben Apfelsaft der Fall.

Die Texte werden von Mitarbeitern der Firma Sanpuro verfasst und verwaltet.

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