Birkensaft

Birkensaft wird auch Birkenwasser genannt und ist eine fast klare Flüssigkeit, welche in Russland, Ukraine und Nord China sehr bekannt ist.

Ein Birkenwald
Birkensaft aus Birken

Gewinnung von Birkensaft

Wie der Name schon sagt, wird Birkensaft aus der Birke gewonnen. Die Birke zapft man erst an, wenn der Bodenfrost sich auflöst und draußen wieder sommerliche Temperaturen herrschen. Meistens beginnt dies schon Anfang April. Zunächst werden Birken ab einem Durchmesser von 50 cm angezapft. Es reicht ein Loch, welches circa 5 cm tief und einen Durchmesser von 2 cm hat, um den Saft zu gewinnen. Pro Tag kann man aus einer Birke 10 Liter Birkensaft gewinnen. Dennoch hängt die gewonnene Menge vom Wetter und der Tiefe der Bohrung ab. Es empfiehlt sich aber höchstens 5 Liter Birkensaft pro Tag abzuzapfen. Nachdem man den ganzen Saft einer Birke abgezapft hat, sollte man sie für etwa zwei Jahre in Ruhe lassen. Zuletzt wird die Bohrstelle komplett verschlossen, um das Ausbluten der Birke zu vermeiden. Zudem ist Birkensaft ungefähr zwei Wochen haltbar. Man kann nicht nur aus dem Stamm, sondern auch aus den Wurzeln oder durch das Beschneiden der Zweige den Saft gewinnen.

Birkensaft und seine heilende Wirkung

Birkensaft hat kalorienarme Eigenschaften. Es gibt eigentlich keine wissenschaftlich bewiesene heilende Wirkung bei dem Saft. Jedoch wurde früher Birkensaft oft bei Gicht, Rheumatismus oder Haarausfall als Gegenmittel verwendet. Des Weiteren wird der Saft zur Vorbeugung von Cellulite oder Hautunreinheiten oftmals empfohlen.

Die Texte werden von Mitarbeitern der Firma Sanpuro verfasst und verwaltet.

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