Rohmilch

Rohmilch ist unbehandelte, frische Kuhmilch. Laut europäischer Verordnung bezeichnet man Milch, welche nicht über 40 °C erhitzt oder einer ähnlichen Behandlung unterzogen wird, als Rohmilch. In Deutschland verkauft man Rohmilch, nur unter strengen hygienischen Voraussetzungen, direkt am Hof.

Herstellung von Rohmilch
Rohmilch bei der Herstellung

Fakten zu Rohmilch

Das Thema „Rohmilch“ oder auch unbehandelte Milch ist sehr umstritten in Deutschland. Meistens kaufen Menschen ihre Rohmilch direkt am Hof. Im Handel verkauft man sie als Vorzugsmilch. Die Vorzugsmilch geht durch einen Filter, jedoch handelt es sich nicht um einen Mikrofilter, denn der ist nicht gestattet. Die Vorzugsmilch versieht man mit einem Verbrauchsdatum. Durch eine Kennzeichnung muss deutlich sein, dass die Rohmilch unbedingt vor dem Verzehr abgekocht wird. Da man sie nicht über 40 °C erhitzt, können schädliche Keime und Bakterien enthalten sein, deswegen muss das Abkochen erfolgen. Während der Schwangerschaft sollten Frauen möglichst darauf verzichten, denn die Krankheitserreger können Beschwerden, wie Durchfall, Fieber oder Erbrechen auslösen. Bei kühler Lagerung liegt die Haltbarkeit bei 2 bis 3 Tagen und der Fettgehalt bei etwa 3,5 und 5 %.

Gesundheitliche Aspekte von Rohmilch

Neben den ganzen Nebenwirkungen besitzt Rohmilch auch positive Aspekte in Richtung Gesundheit. In Rohmilch enthält man den voll konzentrierten Nährstoffgehalt, der für unsere Gesundheit einen wichtigen Beitrag leistet. Sie enthält unter anderem Aminosäuren, die sich positiv auf den Muskelbau auswirken. Das Vitamin B12 wirkt sich ebenfalls gut auf die Funktionen der Nerven und des Gehirns aus. Außerdem beinhaltet die Rohmilch das Vitamin C, Folsäure und Kalium. Diese können das Immunsystem unterstützen und einen fit halten. Bei Kindern ist es möglich, dass das Risiko für Allergien gesenkt wird.

Die Texte werden von Mitarbeitern der Firma Sanpuro verfasst und verwaltet.

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