Wellnessdrinks – was sich genau dahinter verbirgt

Sie sind in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zeit diese Getränkeart mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wellnessdrinks sind alkoholfreie Getränke und versprechen, das Wohlbefinden zu verbessern. Sie werden auch als „funktionelle Getränke“ bezeichnet, weil sie eine Funktion im menschlichen Körper erfüllen (sollen).

Was Wellnessdrinks wirklich ausmacht

Um eine gewisse Wirkung zu erzielen, sind Wellnessdrinks mit gewissen Substanzen angereichert. Eines der bekanntesten Beispiele ist das Anreichern von „Energy Drinks“ mit Koffein. Neben „Energy Drinks“ zählen auch „Sportgetränke“ und „Relaxation Drinks“ zu Wellnessdrinks.

Welche Inhaltsstoffe sind nun also in Wellnessdrinks zu finden? Gesundheits­fördernde Getränke enthalten dabei unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Probiotika, Aloe vera, Apfelessig oder grünen Tee. In vielen Fällen werden auch mehrere Stoffe gemixt und ergeben einen einzigartigen Geschmack bzw. eine einzigartige Wirkung. Eine verbreitete Kombination bilden die Vitamine A, C und E, die aus dem Multivitaminsaft bekannt sind. Ziel dieser Getränke ist, neben dem Ausgleich des Flüssigkeitsdefizits, auch das Auffüllen der Mineralspeicher im menschlichen Körper.

Wellness-Getränke, Sporgetränke und Energy-Drinks

Getränke die explizit als Wellness-Getränke ausgewiesen sind, enthalten dabei  Substanzen wie Kombucha, Ginkgo, Acerola und ebenfalls grünen Tee. Das Wort Wellness stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt „Wohlbefinden“. Wellness-Getränke sollen also das Wohlbefinden verbessern. Auf dem Markt befinden sich bereits einige Wellnessgetränke, deren Trend bis zur ausgewogenen Ernährung hin geht. Einige Unternehmen wie Sanpuro konzipieren Wellnessdrinks, wie Kollago mit Wohlbefinden und Spaß.

Sportgetränke haben wiederum die Aufgabe den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und dem Körper Mineralien zuzuführen, die teilweise leistungssteigernde Wirkung haben sollen. In dieser Kategorie findet man auch Mineralwässer mit bestimmten Kräuterzusätzen, Vitaminen oder Sauerstoffanreicherung. In manchen Fällen sind diese Getränke auch mit Zucker versetzt.

Energy-Drinks erfreuen sich vor allem bei den jungen Generationen großer Beliebtheit. Grundbestandteile sind Wasser und Zucker. Angereichert werden sie mit Zusätzen wie Koffein, Guaraná oder Taurin. Geworben wird damit, dass diese Getränke „Energie spenden“. Energy-Drinks wirken anregend, wohingegen eine leistungssteigernde Wirkung bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Mittlerweile gibt es auch Mineralwässer auf dem Markt, die mit Koffein angereichert sind.

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden Wellnessdrinks übrigens nicht anerkannt, da deren Wirkungsweise umstritten ist und deren tatsächliche Wirkung nicht bewiesen ist.

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