Die perfekte Weihnachtsgans 

In wenigen Tagen ist Heiligabend und die meisten Menschen sind in Planung für das Essen. Die meisten halten sich an die Tradition und bereiten eine Weihnachtsgans zu. Aber nicht immer gelingt einem die Gans, mal ist das Fleisch zu trocken oder zu zäh. Im Folgenden findet ihr einige Tipps und Tricks, damit die Gans zu Heiligabend auch gut gelingt. 

Zubereitung der Gans 

Als Erstes sollte man beim Kauf der Gans darauf achten, dass das Fleisch aus der Region und aus einer Freilandhaltung stammt. Denn dieses Fleisch ist aromatischer, jedoch leider etwas teurer. Wer nicht bereit ist etwas mehr zu bezahlen, kann auch eine Gans aus der Tiefkühltruhe nehmen. Hierbei sollte man beachten, dass das Fleisch aus der Region kommt und die Verpackung unversehrt ist. Wenn die Verpackung einige offene Stellen hat, kann das Fleisch austrocknen. 

Eine tiefgefrorene Gans sollte man zwei Tage vor der Zubereitung in der Verpackung auftauen lassen. Am besten sollte man die Gans dafür an einen kühlen Ort, wie den Keller, einen Kühlraum oder in einen Kühlschrank legen. Mit dem Würzen der Gans sollte man einen Tag vor der Zubereitung beginnen, denn dann hat man genug Zeit damit die Gans saftig wird. Nach dem Würzen sollte man die Gans wieder in die Verpackung legen und 24 Stunden ziehen lassen. 

Damit der Weihnachtsbraten nicht so fettig und reich an Kalorien wird, sollt man das sichtbare Fett abstreifen. Während die Gans im Ofen ist, kann man immer wieder in die Gans einstehen, damit das Fett herauslaufen kann. 

Das Garen der Gans

Beim Braten der Gans sollte man auch einiges beachten. Die Zeit der Bratdauer ist abhängig von dem Gewicht der Weihnachtsgans, eine vier Kilogramm schwere Gans benötigt, bei 250 °C Umluft, mindestens vier Stunden. Bei einem Gewicht von fünf Kilogramm und derselben Temperatur wird eine Stunde mehr fürs Garen benötigt. Wer seine Gans aber lieber auf niedriger Temperatur, bei ca. 120 °C, garen möchte, muss bei einer vier Kilogramm schweren Gans sechs Stunden Garzeit berechnen und bei fünf Kilogramm sind es zwei Stunden mehr. Wenn die Gans zudem gefüllt ist, muss man bei der Garzeit noch 30 min zurechnen. Nach der Hälfte der Zeit sollte man die Weihnachtsgans umdrehen, damit sie nicht anbrennt und zudem in regelmäßigen Abständen mit heißem Wasser übergießen. Dass die Weihnachtsgans fertig ist, merkt man daran, dass beim Einstechen, mit einem Holzspieß, der austretende Saft klar und das Fleisch weich ist.  

Füllung der Weihnachtsgans     

Die Garzeit ist aber auch von der Füllung abhängig, denn bei einer leichten Kräuterfüllung wird empfohlen die niedrige Temperatur-Methode zu wählen. Bei einer Füllung mit Äpfeln und Zwiebeln oder mit Speck, Laugenbrötchen und Pilzen, sollte man die Gans bei normaler Temperatur garen. 

Wenn einem die Gans noch nicht weihnachtlich genug  ist, kann man sie mit einer weihnachtlichen Füllung anrichten. Diese besteht aus Zutaten wie Nüssen, Spekulatius und Datteln. Wenn Sie diese Hinweise beachten, wird Ihnen die Gans dieses Jahr perfekt gelingen. 

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