Weißer Tee

Weißer Tee gehört zu einer der wertvollsten Teesorten und wird aus der gleichen Teesorte, wie der grüne und schwarze Tee gewonnen. Der Weiße Tee durchgeht einen anderen Oxidationsprozess als die anderen Teesorten.

weißer Tee in einer Tasse
Tasse mit weißem Tee

Herstellung des Weißen Tees

Der Ernteprozess des weißen Tees verlangt reine Handarbeit in den Teegärten. Maschinen wären nicht in der Lage, nur die jüngsten Blätter und geschlossenen Knospen einzufangen. Für 1 Kilogramm weißen Tee, muss man etwa 30.000 Knospen pflücken. Nach dem Erntevorgang beginnt das Lüften der Blätter, mit gleichzeitiger Kühlung der Blätter, für etwa 2 bis 3 Stunden. Anschließend breitet man sie auf Welkmatten aus, um sie austrocknen zu lassen. Die Temperatur sollte zwischen 25 und 26 °C betragen und die Luftfeuchtigkeit bei 60 % liegen. Später erhält man so ein Produkt, das aus zu maximal 2 % fermentierten Teeblättern besteht. Im nächsten Schritt läuft der Trocknungsvorgang, der die Temperatur in etwa 10 bis 15 Minuten, auf 100 bis 130 °C erhöht. Erst wenn man alle faul gewordenen Blätter per Hand aussortiert, folgt der zweite Trocknungsprozess, bei 12 Minuten und einer Temperatur von 130 °C.

Zubereitung des Weißen Tees

Während der Zubereitung beeinflusst die Wassertemperatur den jeweiligen Geschmack. Um das volle Potenzial des Tees auszuschöpfen, verwendet man am besten kalkarmes Wasser. Man kann sich auch einen Wasserfilter zum Herausfiltern anschaffen. Die ideale Trinktemperatur beträgt 75 °C. Die genaue Sorte bestimmt die verwendete Menge an Tee und die Ziehdauer. So benutzt man ca. 8 bis 11 Gramm Tee pro Liter Wasser für den Aufguss, bei einer Ziehdauer von einer bis vier Minuten. Weißer Tee sollte mehrmals aufgegossen werden, da jeder Aufguss anders schmeckt.

Die Texte werden von Mitarbeitern der Firma Sanpuro verfasst und verwaltet.

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