H-Milch steht für haltbare Milch, durch Ultrahocherhitzung. Sie bezeichnet man auch als UHT-Milch oder Up-Milch. In den 60er Jahren wurde die H-Milch im dem Markt eingeführt.
Herstellung von H-Milch
H-Milch bietet man in den Fettstufen von 0,1 bis 3,5 % an. Bei dem Verfahren erhitzt man die Milch für einige Sekunden auf mindestens 135°C, wodurch die Milch keimfrei bleibt. Die hohe Erhitzung der H-Milch bewirkt eine Veränderung der Eiweißbausteine. Im verschlossenen Zustand hält die H-Milch mindestens 8 Wochen und ist bis zu 3 Monaten länger haltbar. Wenn sie einmal geöffnet ist, sollte man sie nach 2 bis 3 Tagen konsumieren. Im Allgemeinen bleiben die fettlöslichen Vitamine unverändert, jedoch verringert sich der Vitamingehalt der B12 Vitamine und der Folsäure minimal. Im Handel verkauft man die H-Milch aus konventioneller Milch und Biomilch.

Nährstoffgehalt in H-Milch
H-Milch besitzt etwas weniger Vitamine als Frischmilch. Der Durchschnitt beträgt aber gerade mal wenige Prozent. Außerdem ist Frischmilch keine rohe Milch und wird nach dem Melken pasteurisiert, nur nicht bei so hohen Temperaturen, wie H-Milch. Die Vitamine A, D, E und B2 und B% bleiben bei beiden Verfahren fast vollständig erhalten. Eine Ausnahme bildet das Vitamin C, welcher bei der H-Milch niedriger ausfällt. Der größte Vitamin-C-Killer ist allerdings nicht die Haltbarmachung, sondern eine lange Lagerzeit. Milch liefert zudem viel Kalzium, was sich positiv auf die Knochendichte auswirkt. Milchtrinker erkranken Studien zufolge seltener an Dickdarmkrebs. Andere Untersuchungen zeigen aber auch, dass Männer umso häufiger an Prostatakrebs erkranken, je mehr Milch sie trinken. Ernährungswissenschaftler empfehlen daher einen etwas moderaten Milchkonsum.
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