Reisdrink

Beim Reisdrink handelt es sich um ein Milch ähnliches Getränk aus Reis. In Deutschland darf der Reisdrink nicht unter dem Namen Milch verkauft werden, da er keine tierische Milch enthält. Er wird auch als Getreidemilch bezeichnet.

Ein Glas mit  Reisdrink
Reisdrink in einem Glas

Herstellung vom Reisdrink

Für die Herstellung von Reisdrink verwendet man Vollkornreis. Der Reis wird zunächst gemahlen und anschließend mit Wasser aufgekocht. Wenn eine cremige und schleimige Konsistenz erreicht wird, muss man die Flüssigkeit zuerst fermentieren und im Anschluss noch filtrieren. Zuletzt gibt man noch  ein wenig Pflanzenöl hinzu. Einige Hersteller fügen, Reisöl, Zucker, Salz und Aromen, wie Schokolade oder Vanille, bei. Reisdrinks sind in Europa vor allem bei Vegetarier, Veganer und bei Menschen mit einer Milcheiweißallergie sehr beliebt.

Es ist auch einfach einen Reisdrink zu Hause selbst herzustellen. Dafür benötigt man eine Tasse Vollkornreis und die doppelte Menge an Milch. Das zusammen sollte aufgekocht werden, bis das ganze Wasser verdampft ist. Danach sollte man noch eine Tasse Milch hinzufügen und das Ganze zusammen pürieren. Abschließend mischt man zu dem Reispüree eine weitere Tasse Milch bei. Zuletzt kann man auch ein wenig Vanilleextrakt oder auch Zucker dazugeben. Zuletzt sollte man alles gut vermischen und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Reisdrink und seine Nährstoffe

Reisdrinks sind sehr nährstoffarm, im Vergleich zu herkömmlichen Milch oder einigen Milchersatzprodukten, wie zum Beispiel Mandelmilch, Haferdrink oder Sojadrink. Der Reisdrink enthält im Vergleich zu Kuhmilch wenig Eiweiß, kaum Fett sowie keine Laktose und Gluten. Deshalb sollte man ihn nicht als Milchersatz bei Säuglingen verwenden, da dies zu einigen Mängeln führen kann.

Die Texte werden von Mitarbeitern der Firma Sanpuro verfasst und verwaltet.

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